Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 010-2015 - 21.04.2015

Gewerkschaftsjugend: Gesetzlicher Mindestlohn – ein Erfolgsrezept für Sachsen-Anhalt.

Katrin Skirlo: Das Gesetz braucht noch mehr Wirkung, auch durch Kontrollen.

dgb

Der Landesjugendausschuss des DGB in Sachsen-Anhalt demonstriert einen Bogen zur Arbeitszeiterfassung im Plakatformat. Überschrift: „MONSTRÖS“ IST ANDERS! DGB/Sosnowski

Magdeburg. Die Mitglieder des Landesjugendausschusses des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Sachsen-Anhalt unterstützen die strikte und kontrollierte Umsetzung des Mindestlohngesetzes.

Katrin Skirlo, beim DGB auf Landesebene für Jugend und Bildung zuständig, sagte dazu am Dienstag: „Der Mindestlohn bringt Geringverdienern mehr Lohn, schafft Kaufkraft und dadurch mittelfristig auch Jobs. In Sachen-Anhalt hilft der Mindestlohn bis zu 285.000 Menschen, da diese weniger als 8,50 Euro verdient hatten. Solche Erfolge müssen aber gesichert werden, auch durch Kontrollen.“

Katrin Skirlo: „Werden zum Beispiel Arbeitszeiten nicht dokumentiert, dann werden Rechtsverstöße schwer nachweisbar. Dann sinkt der effektive Stundenlohn durch überlange Arbeitszeiten schnell unter Mindestlohnniveau. Die Klagen einiger Arbeitgeber über zu viel Bürokratie sind lächerlich, denn die Erfassungsbögen sind keinesfalls 'monströs', sondern simpel", so Skirlo. (Foto)

Die Gewerkschafterin bekräftigt: „Das ist bei uns Konsens. Wir folgen damit einer Resolution, die am Sonntag von unseren Kreis- und Stadtverbänden aus Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt in Halberstadt verabschiedet wurde. Diese Botschaft tragen wir über Betriebsräte auch in die Unternehmen.“


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