Deutscher Gewerkschaftsbund

25.01.2001

DGB zur Diskussion um Grund- und Wahlleistungen bei der ärztlichen Versorgung.

Der DGB in Sachsen-Anhalt ist beunruhigt über die öffentliche Diskussion um die Einführung von Grund- und Wahlleistungen bei der ärztlichen Versorgung.

Der Vorsitzende des DGB-Landesbezirkes Sachsen-Anhalt, Dr. Jürgen Weißbach, sagte dazu am Donnerstag (25. Januar 2001) in Magdeburg: "Die Einführung von Grund- und Wahlleistungen lehnen wir strikt ab. Die umfassende medizinische Versorgung für alle und in gleichem Umfang ist ein unbedingter Grundatz unseres Sozialsystems. Krankheitsrisiken müssen für die breite Bevölkerung solidarisch abgesichert bleiben. Es kann nicht sein, das sich der eine mehr Gesundheit ‚kaufen‘ kann als der andere. ‚Solidarität light‘ gibt es nicht!"

Weißbach: "Es gibt ein paar Instanzen, vor denen alle gleich sein sollten: vor Gott, dem Richter - und dem Arzt."


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