Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 23-2018 - 31.08.2018

Gute Arbeit und gute Löhne müssen die Regel sein

Anlässlich der heutigen aktuellen Debatte im Landtag zur Einkommenssituation in Sachsen-Anhalt sagt die DGB-Landesvorsitzende Susanne Wiedemeyer: „Von der positiven Lohnentwicklung der vergangenen Jahre profitieren längst nicht alle. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt verdienen durchschnittlich immer noch rund 850 Euro brutto weniger im Monat als jene in Westdeutschland. Dieser große Unterschied ist schlicht ungerecht und den Menschen im Land nicht mehr zu vermitteln.“

Wiedemeyer weiter: „Gute Arbeit und gute Löhne müssen die Regel auf dem Arbeitsmarkt sein. Wir brauchen wieder eine höhere Tarifbindung, denn dort wo Gewerkschaften Tarifverträge aushandeln, ist die Lohnlücke zwischen Ost und West fast geschlossen. Der Unterschied beträgt noch nicht mal drei Prozent. Wenn Arbeitgeber sich weigern, Tarifverträge auszuhandeln, muss die Politik es erleichtern, Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären. Bei der Vergabe öffentlicher Leistungen dürfen nur noch solche Unternehmen Aufträge erhalten, die Tariflöhne einhalten.“

Hintergrund: Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit liegt der Median-Bruttolohn in Sachsen-Anhalt bei 2494 Euro. Damit liegt Sachsen-Anhalt im ostdeutschen Vergleich (ohne Berlin) zwar auf Platz 1, dennoch ist das Lohngefälle zu den westdeutschen Bundesländern weiterhin hoch. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt verdienen 845 Euro weniger als der westdeutsche Durchschnitt.

 


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