Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 11 - 19.07.2012

2 Jahre Fachkräftesicherungspakt

Magdeburg. Aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) kann der seit zwei Jahren bestehende Fachkräftesicherungspakt Sachsen-Anhalt nur langfristig wirksam werden.
Derzeit könne noch keine Erfolgsbilanz gezogen werden.
Längst überfällig seien aber Impulse für Gute Arbeit in Sachsen-Anhalt durch die Arbeitgeber.
Zugleich warnt der DGB vor politischen Fehlentscheidungen, wie zum Beispiel der Absage an einen Mindestlohn im Landesvergabegesetz.

DGB-Landeschef Udo Gebhardt sagte am Freitag (22.06.2012) in Magdeburg: "Sachsen-Anhalt bleibt für dringend gebrauchte Fachkräfte solange unattraktiv, wie Flächentarifverträge, Ausbildungsvergütungen und Entgeltbedingungen hinter dem zurückbleiben, was in westdeutschen Ländern üblich ist."

Dass dies bittere Realität sei, so Gebhardt, habe der kürzlich ermittelte DGB-Index Gute Arbeit gezeigt.
Nach einer dem Index zugrunde liegenden Befragung sind die Arbeitsentgelte in Sachsen-Anhalt um 33 Prozent niedriger als in West- und Süddeutschland.
Gebhardt: "Anstatt der Abwanderung von hoch qualifizierten Fachkräften entgegenzutreten, halten viele Arbeitgeber an der überkommenen Niedriglohnideologie fest."


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