Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 00050 - 23.09.2009

Schülerwettbewerb: Als die Nazis die Gewerkschaftshäuser überfielen

DGB-Chef Gebhardt: Geschichtliche Erinnerung wach halten

 

Der Schülerwettbewerb zur Geschichte des 2. Mai 1933 findet auch im Schuljahr 2009/10 statt. Am Beispiel eines Gewerkschaftshauses in der eigenen Stadt oder Region sollen die Geschehnisse des 2. Mai 1933, des Tages des nationalsozialistischen Überfalls auf die Gewerkschaftshäuser, recherchiert und dargestellt werden. Teilnehmen können Klassen, Teams oder Einzelne aus den Jahrgängen 8 bis 11 aller Schularten. Für die Prämierung der Arbeiten stellt die gewerkschaftliche Immobiliengesellschaft GIRO insgesamt 25 000 Euro zur Verfügung. Schirmherr des Wettbewerbs unter dem Motto "Geschichte und Politik für junge Köpfe" ist der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Im Internet finden sich unter www.zweiter-mai-1933.de alle Informationen.

Letzter Abgabetermin ist - je nach Bundesland - der erste Ferientag der Sommerferien 2010, also in Sachsen-Anhalt der 24. Juni 2010. Die Preisverleihung findet Ende des Jahres 2010 in Berlin statt, inklusive Reise in die Bundeshauptstadt und zwei Übernachtungen für die drei Hauptpreisträger. Im Schuljahr 2008/09 waren rund 30 Beiträge ausgezeichnet worden, darunter auch aus Sachsen-Anhalt.

Die geschichtliche Erinnerung wach zu halten und das kritische Bewusstsein gegen Neonazis zu stärken, bezeichnet der DGB-Landesvorsitzende Udo Gebhardt als Ziel des Schülerwettbewerbs. Jugendliche im Alter von 14 bis etwa 17 Jahren sollen motiviert werden, sich mit der lokalen Geschichte der Arbeiterbewegung einerseits und des Nationalsozialismus andererseits auseinander zu setzen. "Die große Herausforderung des Wettbewerbs liegt darin", betont GIRO-Geschäftsführer Nikolaus Hüwe, "ein historisches Datum, den 2. Mai 1933 , sowohl als ein konkretes Einzelereignis mit Namen und Adressen anschaulich zu machen, als auch gleichzeitig die politischen Zusammenhänge zu verstehen." Die Geschichte vieler Gewerkschaftshäuser in Deutschland sei gut aufgearbeitet, die Schülerinnen und Schüler könnten bei ihren Recherchen auf umfangreiches Quellenmaterial zurück greifen.


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