Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 40 - 03.12.2014

Mindestlohngesetz: Was Beschäftigte wissen müssen

Beim DGB gibt es eine Ratgeber-Broschüre und ab 2. Januar 2015 eine Telefon-Hotline

Der Mindestlohn kommt, und die „Staatsökonomen“ drehen durch: Angeblich schwächt der Mindestlohn schon jetzt die Konjunktur. Wohlgemerkt: Der „MILO“ wird erst im Januar 2015 eingeführt! 
Kein Orakel ist aber: Bessere Löhne sind auch Kaufkraft und haben die Binnenkonjunktur immer angekurbelt. 
Sachsen-Anhalts DGB-Chef Udo Gebhardt sagt: „Über 280.000 Frauen und Männer arbeiten bei uns bislang für Bruttostundenlöhne unter 8,50 Euro – ein Drittel aller versicherungspflichtig Beschäftigten im Land. Das ist wahrlich volkswirtschaftlich von Bedeutung. Es kann also nur besser werden.“

Damit jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer sich ein Bild machen kann und Antworten auf Fragen wie „Gilt der Mindestlohn in allen Branchen und auch für jobbende Rentner?“ bekommt, hat der DGB eine Mindestlohnbroschüre veröffentlicht. Zudem schaltet der DGB eine Mindestlohn-Hotline vom 2. Januar 2015 bis zum 31. März 2015, die für Aufklärung sorgen soll. Auch das Bundesarbeitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet. 

Solche und weitere Informationen sind schon jetzt hinter dem Mindestlohn-Countdown auf www.sachsen-anhalt.dgb.de zu finden.


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