Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 020-2018 - 04.05.2018

DGB fordert bessere Berufschancen für Behinderte

Anlässlich des europaweiten Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai forderte die DGB-Landesvorsitzende Susanne Wiedemeyer die Landesregierung und Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt auf, Menschen mit Behinderung besser zu integrieren. Zudem müsse das Behindertengleichstellungrecht rasch novelliert werden, um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Wiedemeyer kritisierte, dass Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Handicaps vielfach benachteiligt werden: „Sie finden schlechter Arbeit, obwohl sie oftmals sehr gut qualifiziert sind. Wiedemeyer forderte deshalb: „Unsere Gesellschaft darf keinen im Stich lassen. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass Ausbildung und Beschäftigung inklusiver werden. Arbeitgeber müssen ihre Scheu ablegen und Menschen mit Handicaps bessere Berufschancen bieten.“

Hintergrund:
In Sachsen-Anhalt sind nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 16.500 Menschen mit einer Schwerbehinderung beschäftigt. Mit einer Beschäftigungsquote von 3,5 Prozent ist Sachsen-Anhalt bundesweites Schlusslicht (öffentliche Arbeitgeber 5,6 Prozent, private 3,0 Prozent). Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 4,7 Prozent, der der ostdeutschen Länder bei 4,6 Prozent.


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