Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 22 - 17.04.2014

DGB ruft zur Beteiligung am Ostermarsch in Sachsen-Anhalt auf

DGB-Landeschef Udo Gebhardt fordert „eine Sicherheitspolitik, die von sozialer Gerechtigkeit ausgeht“

Der DGB in Sachsen-Anhalt ruft dazu auf, sich zum Zeichen des Friedenswillens am traditionellen Ostermarsch zu beteiligen. Der DGB-Landeschef Udo Gebhardt fordert eine deutsche Außenpolitik, die von sozialer Gerechtigkeit ausgeht.

Gebhardt: „Abrüstung, zivile Hilfen und fairer Welthandel sind friedenstiftender als militärische Interventionen. Wir brauchen den Kampf für ein Leben ohne Not, gegen Armut, Krankheit, Ausgrenzung und für weltweit geltende Menschenrechte. Der Ausbau der Bundeswehr zu einer international operierenden Interventionsarmee und die skandalösen Rüstungsexporte aus Deutschland sind Schritte in die falsche Richtung. Krieg ist kein Mittel der Politik.“ Gebhardt weiter: „100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkriegs und 75 Jahre nach dem Beginn des 2. Weltkriegs erinnern die Ostermärsche an die verheerenden Opfer von Krieg und Gewalt. Der DGB ruft dazu auf, an diesem Osterwochenende ein Zeichen zu setzen für Abrüstung, soziale Gerechtigkeit, zivile Hilfen, Befriedigung der menschlichen Grundbedürfnisse, Demokratie und Menschenrechte für alle. Dies sollte auch Maßstab bei den Verhandlungen um die Zukunft der Ukraine sein. Deutschland ist aus historischen Gründen dazu verpflichtet, friedensstiftend zu wirken.“

Weitere Informationen ersehen Sie bitte unter www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de


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