Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 34 - 21.11.2013

Gebhardt fordert Mindestlohn im Vergabegesetz

Sachsen-Anhalts DGB-Chef Udo Gebhardt begrüßt, dass die Landesregierung für attraktive und reguläre Arbeitsplätze und für mehr Tarifbindung wirbt.
Gebhardt sagte am Mittwoch (20.11.13) in Magdeburg. „Gute Arbeit ist die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft. Und nur so kann dem Fachkräftemangel entgegen gewirkt werden.“ Gebhardt weiter: „Wer gute Arbeit fördern will, muss konsequent die eigenen, in diesem Fall die politischen Möglichkeiten nutzen. Einen Mindestlohn im Vergabegesetz zu verankern, wäre das Geringste, was wir von der Landesregierung erwarten“, so Gebhardt. 

„Die Politik sollte sich angewöhnen, auch mal die Beschäftigten selbst intensiver nach ihrer Situation zu fragen. Die Sicht der Arbeitgeber kann nicht alleiniger Maßstab für die wirtschaftliche Entwicklung sein,“ sagte Gebhardt.

Der DGB-Chef: „Seit 2007 wird mit dem DGB-Index Gute Arbeit die Situation der Beschäftigten abgefragt. Damit verfügen wir über ein aussagefähiges Instrument. Seit 2010 konnte mit Unterstützung der EU und des Landes eine Sonderauswertung durchgeführt werden, die sich ausschließlich auf Sachsen-Anhalt bezieht.“

Gebhardt abschließend: „Auch der Einsatz der EU-Strukturfonds muss gezielt auf die Förderung guter Arbeit ausgerichtet sein. Dies gilt zum Beispiel für den Europäischen Sozialfonds (ESF) ebenso wie bei der Wirtschaftsförderung aus Mitteln des Europäischen Regionalfonds (EFRE).“

 

Link zum DGB-Index „Gute Arbeit“ Sachsen-Anhalt


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