Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 030-2016 - 01.05.2016

1. Mai in Sachsen-Anhalt: 14.000 Menschen bei DGB-Veranstaltungen

Zeit für mehr Solidarität!

Magdeburg/Stendal. 14.000 Menschen beteiligten sich an den Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Sachsen-Anhalt. Dazu hatte der DGB in über 20 Städten und Gemeinden zwischen Salzwedel und Zeitz aufgerufen.

Die Gewerkschaften forderten in Sachsen-Anhalt wie auch bundesweit mehr Solidarität mit und zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken.

Bei seiner Rede vor über 2.000 Menschen in Stendal bezog sich der stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirks Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt, Udo Gebhardt, auf die im Bundesvergleich schlechten Arbeitsmarktzahlen und die politisch neue Situation nach den Landtagswahlen.

Ohne eine Partei namentlich zu nennen, warnte Udo Gebhardt vor gefährlichen „politischen Spielereien“. Ziel sei ein weltoffener Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt. „Alle Landesparlamentarier haben nun auch die Pflicht, dafür zu arbeiten“, sagte Gebhardt.

Der Gewerkschafter verwies auf die den Koalitionsparteien längst bekannten Anforderungen des DGB an die Landespolitik. Integration, Gute Arbeit, zukunftsfähiger Staat, Bildung und Chancengleichheit stünden im Mittelpunkt. Auf dieser Basis werde man die Pläne und die Taten der neuen Landesregierung kritisch abklopfen, gab Gebhardt zu verstehen.

Auf der gleichen Veranstaltung hatte auch der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Steppuhn, gesprochen.

 

Erste Bilder aus Halle, Naumburg, Zeitz, Hettstedt und Dessau gibt es hier.


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