Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 19 - 23.11.2021

3G-Regelung kann Infektionen am Arbeitsplatz verhindern

Haltung des AVW ist befremdlich

Mit großem Befremden hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt die Äußerungen des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft, wonach die 3G-Regelung aufgrund des bürokratischen Aufwands nicht umsetzbar sei, zur Kenntnis genommen.

Dazu sagt DGB-Landesleiterin Susanne Wiedemeyer: „Die Haltung des Arbeitgeberverbandes ist absolut unverständlich und ein Nackenschlag für all jene, die dazu beitragen, die Infektionszahlen zu begrenzen. Durch die 3G-Regelung ist der Geschäftsbetrieb von vielen Unternehmen unter dem bedrohlichen Pandemieverlauf sichergestellt. Wer diesen Ansatz unter dem Vorwand bürokratischer Hürden torpediert, handelt fahrlässig. Es ist zwingend geboten, in den Betrieben über die rechtliche Situation aufzuklären und Vertrauen für die Maßnahme zu schaffen.“

Mit großer Sorge betrachtet der DGB den Verlauf der Corona-Pandemie mit einem sprunghaften Anstieg der Neuinfektionen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, steht eine Überlastung der Gesundheitssystems unmittelbar bevor. Deshalb muss die Infektionswelle mit verschärften Maßnahmen gebrochen werden. Das gilt auch für den Betrieb.

Wiedemeyer weiter: „Beschäftigte müssen am Arbeitsplatz vor Infektionen geschützt sein. Die bestehenden Maßnahmen zum  Arbeitsschutz müssen angewandt und weitergeführt werden. Die Einführung einer 3G-Zugangsregelung kann dazu beitragen, Infektionen am Arbeitsplatz zu verhindern. Allerdings nur unter der Bedingung: Sie muss eine zusätzliche Maßnahme zu den bewährten Arbeits- und Gesundheitsschutzregelungen sein.“


Nach oben

Pressekontakt Landesbüro

DGB Sachsen-Anhalt
Olvenstedter Straße 66
39108 Magdeburg
Telefon: 0391 625 03-10
Telefax: 0391 625 03-27

Martin Mandel
Pressesprecher/
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0391 / 625 03-23
Mobil:    0170 / 451 67 47
E-Mail:  martin.mandel@dgb.de

Pressekontakt Bezirk

DGB-Bezirk Niedersachsen–Bremen–Sachsen-Anhalt
Otto-Brenner-Straße 1
30159 Hannover
Telefon: 0511 / 126 01-21
Telefax: 0511 / 126 01-35

Lea Karrasch
Pressesprecherin

Telefon: 0511 / 126 01-32
Mobil:    0170 / 634 21 53
E-Mail:   lea.karrasch(at)dgb.de