Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 050_2012
Tarifliche Fortschritte stärken die Fachkräftesituation

DGB gibt Positivbilanz als Weihnachtspaket im Landtag ab

Magdeburg. Die wichtigsten gewerkschaftlichen Tarifabschlüsse des Jahres 2012 übergab DGB-Landeschef Udo Gebhardt kurz vor dem 3. Advent in Form von Weihnachtspaketen an die Landtagsfraktionen und die Landesregierung von Sachsen-Anhalt.

Gebhardt traf sich dazu mit den Vorsitzenden der Landtagsfraktionen und mit Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff als Vertreterin der Landesregierung im Parlamentsgebäude.

 Aus Sicht der Gewerkschaften haben die über 40 im Land abgeschlossenen Tarifverträge Sachsen-Anhalt als Arbeits- und Wirtschaftsstandort aufgewertet. Das betrifft Lohn- und Gehaltszuwächse, Arbeitsplatzsicherung und soziale Rahmenbedingungen. In vielen Branchen wurden verbesserte Ausbildungs-Regelungen und –Entgelte vereinbart.

DGB-Chef Gebhardt: „Nur so können wir erreichen, dass junge Leute im Land bleiben und hier ihre Lebensplanung vornehmen.“

Gebhardt abschließend. „Diese erfolgreiche Tarifarbeit ist das Kerngeschäft der Gewerkschaften. Es ist unser Beitrag zum Fachkräftesicherungspakt Sachsen-Anhalt.

Wir hoffen, die Arbeitgeber ziehen mit eigenen Kompetenzen nach, um dem Fachkräftesicherungspakt ihrerseits Impulse zu geben. Es bleibt die gemeinsame und dringliche Aufgabe, die Tarifbindung insgesamt zu erhöhen.“

Beispiele:

Tarifvertrag der IG Metall zum 0. Ausbildungsjahr und die überproportionale Steigerung der Ausbildungsvergütung um 15% in den Holz – und Kunststoffverarbeitenden Betrieben. Weiterhin sind Lohnerhöhungen und erstmalige Tarifabschlüsse der GEW bei der Lebenshilfe Merseburg und dem Landessportbund hervorhebenswert.

Die stufenweise Angleichung der Löhne für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter im Bereich Metall und Chemie gelten als entscheidender Schritt in Richtung Equal Pay.

Mehrere Gewerkschaften haben Tarifverträge zur lebensphasengerechten Arbeitszeitgestaltung und altersgerechten Arbeitsbedingungen abgeschlossen. Dazu gehören u.a. Ver.di für den Bereich Post und die IG BCE.

Für Steinmetze und Steinbildhauer wurden erstmals Stundenlöhne von 9.75 Euro vereinbart, im Maler- und Lackiererhandwerk wurden sie auf 9.75 Euro erhöht.


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