Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 015-2015 - 06.05.2015

Gedenken am 8. Mai in Magdeburg und Bergen-Belsen

Gebhardt: Nazis haben Arbeit zur Methode der Völkerversklavung und des Völkermordes gemacht.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt begeht den 8. Mai 2015 als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus.

DGB-Landeschef Udo Gebhardt wird an einer Gedenkveranstaltung am ehemaligen KZ Bergen-Belsen teilnehmen. Dazu eingeladen hat der IG Metall-Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung sagte Gebhardt: "70 Jahre nach dem Ende der Nazi-Barbarei gedenken wir aller Gewaltopfer, insbesondere unserer jüdischen Nachbarn und der Opfer anderer Nationen."

Der Gewerkschafter: "Am 8. Mai erinnern wir insbesondere an die, die für die Befreiung vom Faschismus mit der Waffe in der Hand gekämpft haben. Der DGB in Sachsen-Anhalt gedenkt der unermesslichen Kriegsopfer der Roten Armee der Sowjetunion, der Soldaten der westlichen Alliierten und des bewaffneten Widerstandes gegen den Faschismus in Europa."

Gebhardt warnt zugleich vor rechtsextremen und nationalistischen Tendenzen in der Gegenwart, sie seien stets mit dem Vergessen oder gar Leugnen der Geschichte verbunden.

„Wir Gewerkschaften aber werden nie vergessen, dass das Wort Arbeit, das wir mit Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität verbinden, von den Nazis in zynischer Weise missbraucht wurde. Die Nazis haben Arbeit zur Methode der Völkerversklavung und des Völkermordes gemacht. Wir erinnern daran um unserer Zukunft willen“, so Gebhardt.

Hinweise an die Redaktionen:

Der DGB beteiligt sich an einer Gedenkveranstaltung am 8. Mai 2015, 16 Uhr auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof im Nordpark Magdeburg.

Informationen zu der Veranstaltung in Bergen-Belsen finden Sie unter:

http://www.igmetall-nieder-sachsen-anhalt.de


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