Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 39 - 27.11.2014

Arbeitslosenquote ist gesunken, die Qualität der Arbeitsbedingungen leider auch

DGB-Chef Gebhardt verweist auf das Label „Gute Arbeit“

Magdeburg. Trotz der relativ niedrigen Arbeitslosenquote von 9,8 Prozent zeigt sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt nicht zufrieden. DGB-Landeschef Udo Gebhardt verweist darauf, dass Sachsen-Anhalt im Ländervergleich noch immer sehr schlecht abschneidet.

Gebhardt: „Die Arbeitsbedingungen und die Löhne sind in unserem Land noch immer schlecht. Die Arbeitgeber handeln nicht weitsichtig. So können sie keine Fachkräfte für unsere Wirtschaftsstandorte gewinnen.“

Gebhardt: „Niedrige Löhne und unsichere Arbeit erschweren die Zukunfts- und Familienplanung der jungen Beschäftigten. Die Einkommens- und Armutsstatistiken, aber auch die Erhebungen über psychische und physischen Erkrankungen von Beschäftigten werfen kein gutes Licht auf Sachsen-Anhalt als Arbeitsort. Da gehören wir neben Mecklenburg-Vorpommern und Bremen zu den Verlierern. Unternehmen und Politik müssen dringend nach Wegen zu Arbeitsbedingungen mit dem Label „Gute Arbeit“ suchen. Dazu gehören berufliche Sicherheit, ein faires Einkommen und betriebliche Mitbestimmung. Damit wären auch Schutz der Gesundheit, ausgewogene Arbeitszeiten, gute Entwicklungsmöglichkeiten und eine bessere Balance zwischen Arbeit und Freizeit möglich.“


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