Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 15 - 06.05.2020
Tag der Befreiung

Am 8. Mai ein Zeichen des Zusammenhalts setzen

Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung von Nationalsozialismus, Faschismus und Gewaltherrschaft zum 75. Mal. Dazu erklärt die Landesleiterin des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Sachsen-Anhalt, Susanne Wiedemeyer: „Der 8. Mai war ein Grundstein für unsere heutige Demokratie. Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sehen wir es als unsere Pflicht an, ein Wiederaufleben von Faschismus und Rechtsextremismus zu verhindern und spaltenden, Unfrieden stiftenden Ansätzen entschieden entgegenzutreten. Die Sprache der Gewalt hat sich mittlerweile tief in den öffentlichen Diskurs eingebrannt. Wir wollen zurück zu einer Kultur des Friedens, der Vernunft und der Verständigung.“

Bereits im März hatte der DGB in einem Brief an die Landtagsabgeordneten des Ausschusses für Inneres und Sport sowie des Ältestenrates angeregt, den 8. Mai 2020 festlich und als offiziellen Feiertag zu begehen. Mit der Ausbreitung des Corona-Virus ist dieser Vorstoß auf der politischen Agenda in den Hintergrund getreten. Wiedemeyer weiter: „Auch wenn in diesem Jahr kein Festakt möglich sein sollte, werden wir uns weiter für ein würdiges Gedenken am 8. Mai und für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einsetzen. Auch in der Zeit nach Corona müssen die Gefahren unserer Demokratie benannt und gebannt werden. Das sind wir den Opfern von Rassismus und Gewalt und ihren Angehörigen, zuletzt in Halle und Hanau, schuldig.“

 


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