Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 16-2019 - 18.09.2019

Wieder mehr junge Menschen im Übergangssystem

DGB fordert Investitionen in Berufsschulen

Zum heute veröffentlichten „Ländermonitor berufliche Bildung 2019“ der Bertelsmann Stiftung sagt DGB-Landeschefin Susanne Wiedemeyer:

„Die berufliche Bildung in Sachsen-Anhalt ist solide aufgestellt, aber es gibt Nachbesserungsbedarf. Es ist bedenklich, wenn wieder mehr junge Menschen im so genannten Übergangssektor landen und keine vollwertige Berufsausbildung direkt nach dem Schul-abschluss beginnen können. Politik und Arbeitgeber dürfen nicht zulassen, dass vielen jungen Menschen Zeit und Zukunftsperspektiven geraubt werden. Junge Menschen, die Unterstützung benötigen, sollen diese während einer regulären Ausbildung erhalten.“

Der Ländermonitor verweist zudem darauf, dass das Land Sachsen-Anhalt pro Berufs-schüler im Vergleich zum Jahr 2015 weniger Geld ausgibt. Dazu Wiedemeyer: „Das Land und die Kommunen müssen mehr in die Berufsschulen investieren. Gute Qualität und Digitalisierung gibt es nicht zum Nulltarif.“

Hintergrund: Die Zunahme an Menschen im Berufsbildungssystem in Sachsen-Anhalt ist allein auf den Ausbau des Übergangssektors zurückzuführen. Dieser verzeichnet gegen-über 2015 einen Zuwachs von 29 Prozent (+ 1.108 Neuzugänge) und steigt damit 2017 in seinem relativen Anteil auf 23,5 Prozent.

 


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