Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 00025 - 12.08.2010

DGB: Balance zwischen Beruf und Privatleben ist positiver Wirtschaftsfaktor

Gebhardt: Sachsen-Anhalt als Arbeitsort muss auch Lebensort sein Magdeburg.

Unternehmen können durch gezielte betriebliche Kommunikation die Balance zwischen Arbeits- und Privatleben der Beschäftigten weit verbessern. Das bringe auch betriebswirtschaftliche Vorteile. Dies ist Ergebnis eines Modellprojektes, das in 10 sachsen-anhaltischen Unternehmen durchgeführt wurde.

Einbezogen waren insgesamt 1.500 Beschäftigte, deren Personalvertretungen und Unternehmensleitungen. So könne durch die Optimierung von Schicht- und Urlaubsplänen, die Dämpfung von Arbeitsspitzen oder die Vermeidung von Mehr- und Doppeltarbeit mehr Zeit für das private Leben der Beschäftigten genutzt werden. Der Schlüssel dazu heiße gezielte betriebliche Kommunikation.

DGB-Landeschef Udo Gebhardt verwies auf einem Praxisforum zu diesem Projekt auf den Zusammenhang zum Fachkräftesicherungspakt des Landes. Gebhardt sagte am Donnerstag (12.08.2010) in Magdeburg: "Fachkräfte, die unserem Land die Treue halten und solche die aus anderen Bundesländern oder Nationalstaaten zu uns kommen, suchen am Arbeitsort Sachsen-Anhalt auch einen Lebensort. Ein optimiertes Verhältnis von Arbeits- und Freizeit ist neben der Höhe des Arbeitslohnes wichtigster Faktor. Wenn Beschäftigte dies mit gestalten können, trägt das zu betrieblichem Engagement und Motivation bei."

Das Projekt wurde von der Wert.Arbeit GmbH, Berlin in Kooperation mit dem DGB Sachsen-Anhalt sowie mit Förderung des Landes-Wirtschaftsministeriums umgesetzt.

 


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