Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 011-2013 - 21.02.2013

DGB besorgt über niedrige Arbeitnehmerentgelte in Sachsen-Anhalt

Gebhardt sieht Landesregierung in dringendem Zugzwang

Magdeburg. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zeigt sich besorgt, dass die Arbeitnehmerentgelte in Sachsen-Anhalt bei nur 78,9 Prozent des Bundesdurchschnitts liegen. Der DGB verweist auf die aktuellen (am 21.02.2012 veröffentlichten) Zahlen des Statistischen Landesamtes und sieht die Landesregierung in dringendem Zugzwang.

DGB-Landeschef Udo Gebhardt sagte dazu in Magdeburg: „Bei der Angleichung an das in Deutschland durchschnittliche Lohn-Niveau belegen wir von allen Bundesländern den zweitschlechtesten Platz. Im Länderwettstreit um die guten Arbeits- und Wirtschaftsstandorte hat Sachsen-Anhalt nur eine Chance, wenn die Landesregierung endlich beherzt und schnell handelt."

Gebhardt im Einzelnen: „Die politischen Möglichkeiten sind alle vorhanden: Tarifbindung konsequent zur Voraussetzung von Wirtschaftsförderung machen. Als öffentliche Arbeitgeber flexibel auf gewerkschaftliche Forderungen eingehen. Beteiligung an den Bundesratsinitiativen anderer Länder für einen Mindestlohn."

Gebhard abschließend: „Sachsen-Anhalt hat als Niedriglohnland keine Zukunft. Wir brauchen Gute Arbeit. Die Landesregierung muss endlich tun, was möglich ist"


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