Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 0027-2011 - 24.02.2011

"Die Mauer muss weg": Baugewerkschaft fordert gleichen Lohn in Ost und West.

Achtung, Sie betreten das Billiglohnland" - unter diesem Motto protestiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Freitag (25.02.2011, 11.00 Uhr) in Hötensleben gegen unterschiedliche Bau-Löhne in Ost und West. Direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze werden Aktivisten der IG BAU einen "Tarif-Grenzposten" aufbauen - inklusive Schlagbaum und "Lohn-Kontrollanlage". In der aktuellen Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe will die IG BAU Erfurt mit der "Aktion Schlagbaum" auf die Lohnunterschiede zwischen Ost und West aufmerksam machen.

"Mehr als 20 Jahre nach der Wende bekommen Bauarbeiter im Osten immer noch nicht das gleiche Geld wie Bauarbeiter im Westen - und das bei gleicher Arbeit. Es ist höchste Zeit, dass die Lohnmauer zwischen Ost und West endlich kippt", fordert die Bezirksvorsitzende der IG BAU-Magdeburg, Hannelore Mertens. Neben einer Angleichung der Ost-West-Löhne fordert die Baugewerkschaft 5,9 Prozent mehr Geld. "Die Wirtschaft zieht an, der Bau boomt. Jetzt muss der Aufschwung auch in den Portemonnaies der rund 34.000 Baubeschäftigten in Magdeburg und Umgebung ankommen", so Hannelore Mertens.


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