Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 29-2011 - 08.04.2011

Koalitionsverhandlungen.

DGB: Bundesratsinitiative für flächendeckende Mindestlöhne muss kommen. Gebhardt: Das war mehrheitlicher Wählerwille

Magdeburg. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die sachsen-anhaltischen Koalitionspartner auf, eine Bundesratsinitiative für flächendeckende Mindestlöhne im Regierungsprogramm zu verankern.

DGB-Landeschef Udo Gebhardt untermauert diese Forderung mit der absoluten Mehrheit des Wählerwillens und den neuesten Zahlen des Statistischen Landesamtes.

Gebhardt sagte am Freitag (08.04.2011) in Magdeburg: "52 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt haben Parteien gewählt, die sich in ihren Wahlprogrammen zu flächendeckenden Mindestlöhnen bekannt hatten: SPD, Linke und Grüne. Wenn das Thema nach dem Einknicken der SPD jetzt unter den Tisch fällt, hat die neue Landesregierung von Anfang an ein Problem - die Gewerkschaften."

Gebhardt verweist auf den anhaltenden Status des Landes Sachsen-Anhalt als Niedriglohnland. Das Statistische Landesamt gibt die Lohnkosten in Sachsen-Anhalt aktuell mit nur 81 Prozent des gesamtdeutschen Durchschnittes an.

Der Gewerkschafter: "Am frühesten aufstehen, am längsten arbeiten und - nach Mecklenburg-Vorpommern - am wenigsten verdienen, dass machen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr mit. Billiglohnland ist abgebrannt. Zukunft sieht anders aus. Wer Fachkräfte will, muss mit Mindestlöhnen und Tarifbindung beginnen."


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